Wissenswertes

Lagerung von Brennholz

Gutes Brennholz entsteht zur Hälfte beim Lagern. Entscheidend ist die Restfeuchte: Unter 20 % brennt Holz sauber und liefert die meiste Wärme.

Die Grundregeln

  • Trocken und luftig: Schütze das Holz vor Regen, aber lass den Wind durch den Stapel.
  • Nicht auf den Boden: Paletten oder Kanthölzer halten die Feuchtigkeit von unten fern.
  • Früh spalten: Gespaltenes Holz trocknet deutlich schneller als ganze Stämme.

Besonderheiten der Holzarten

Buche

Möglichst bald nach dem Fällen spalten, sonst „stockt“ sie: Es bilden sich Verfärbungen und Schimmel. Buche braucht einen gut belüfteten, trockenen Platz.

Birke

Neigt wie Buche zum Stocken, wenn sie nicht rechtzeitig gespalten wird. Die Rinde hält Wasser – deshalb gut belüftet lagern.

Eiche

Robust. Eiche kann auch länger als Stamm mit Rinde liegen, ohne viel an Qualität zu verlieren. Ihre Gerbsäure kann auf Metall oder Beton Flecken hinterlassen.

Fichte und Kiefer

Harzreich und schnell trocknend. Nicht zu lange in der prallen Sonne lagern, aber unbedingt vor Regen schützen.

Warum die Restfeuchte so wichtig ist

Frisch geschlagenes Holz enthält je nach Art und Jahreszeit 40 bis 60 % Wasser. Zu feuchtes Holz verbrennt schlecht, erzeugt viel Rauch und wenig Wärme – ein großer Teil der Energie geht dafür drauf, das Wasser zu verdampfen. Auf Dauer kann das Ofen und Schornstein schaden (Versottung).

Wie lange muss Holz trocknen?

HolzTrocknungsdauer (Faustregel)
Weichholz (Fichte, Kiefer)ca. 6–12 Monate
Hartholz (Buche, Eiche)ca. 18–24 Monate

Die tatsächliche Dauer hängt von Lagerplatz, Spaltgröße und Witterung ab. Ein einfaches Feuchtemessgerät zeigt dir vor dem ersten Verfeuern, ob das Holz so weit ist.

Fragen zu deinem Holz? Schreib mir oder ruf an: 0174 194 80 33.